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Kreiseigene Gemeinschaftsunterkunft Warder zur Unterbringung von Flüchtlingen wid voraussichtlich in der kommenden Woche (17.KW) in Betrieb genommen

Auf der Grundlage eines Beschlusses des Hauptausschusses vom 18.02.2016 und des Sozialausschusses vom 25.02.2016 hat die Kreisverwaltung die Leistung „Betrieb der Flüchtlingsunterkünfte des Kreises Segeberg und Betreuung der dort untergebrachten Personen“ europaweit öffentlich ausgeschrieben (DrS/2016/034). Die Bekanntmachung des Verfahrens erfolgte am 01.03.2016 im Supplement des Amtsblattes der EU sowie ab dem 02.03.2016 auf der Homepage des Kreises Segeberg und der regionalen Presse.

Während des laufenden Ausschreibungsverfahrens waren noch entscheidende Versicherungsfragen offen, die aber zwischenzeitlich geklärt werden konnten. Es war nicht absehbar, diese Klärung noch innerhalb der Ausschreibungsfrist verbindlich herbeizuführen zu können, so dass Landrat Schröder den kreispolitischen Gremien empfehlen wollte, dieses Ausschreibungsverfahren aus vergaberechtlichen Gründen zunächst aufzuheben.

Diese Notwendigkeit ist nun nicht mehr gegeben. Das Ausschreibungsverfahren wird fortgesetzt.

Landrat Schröder sagt dazu: „Nachdem wir nun auch die für eine Inbetriebnahme wesentlichen Versicherungsfragen abschließend klären konnten, werden wir in der kommenden Woche (17. KW) den Betrieb in der Gemeinschaftsunterkunft Warder aufnehmen und dort Flüchtlinge unterbringen und betreuen. Die genaue Anzahl und der Personenkreis sind dabei abhängig von den Zuweisungen des Landes in den nächsten Wochen.“

Der Kreis ist aber auch vor dem Hintergrund der Entwicklung der Flüchtlingszahlen weiterhin bestrebt, eine möglichst ausgewogene Verteilung der Flüchtlinge zu erreichen, so dass die in den kreisangehörigen Kommunen geschaffenen - und zurzeit teilweise leer stehenden - Unterkünfte (Notunterkünfte, Wohnungen, Häuser, etc.) für die Flüchtlinge ebenfalls wirtschaftlich genutzt werden.

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