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Innenentwicklung erhält Immobilienwerte

 
Eine der großen Herausforderungen des demografischen Wandels im Bereich Siedlungsentwicklung ist der Umgang mit den "silbernen und goldenen Hochzeitsgebieten", den Einfamilienhausgebieten aus den 1950er - 70er Jahren, deren Bewohner gemeinsam alt geworden sind.

Die Kommunen, die die demografischen Entwicklungen im Blick haben, können vorausschauend handeln und damit
  • bei den Infrastrukturkosten doppelt sparen
    (bestehende Infrastrukturen effizienter nutzen + Kosten für neue Infrastrukturen im Außenbereich vermeiden),


  • private Mittel zur Bestandsanpassung mobilisieren
    (Eigentümer übernehmen die Anpassung an aktuelle energetische Standards und Wohnwünsche),


  • das lokale Handwerk fördern
    (Sanierung) und

  • durch den Erhalt der Immobilienwerte etwas für die Altersvorsorge Ihrer Bürger tun
    (der Immobilienverkauf dient häufig der Finanzierung einer kleineren, zentraler gelegenen Wohnung oder der mittelfristig benötigten Pflegeangebote).


Was kann Kommunalpolitik konkret tun?
  • Verschaffen Sie sich einen Überblick, wo in Ihrer Kommune Bewohner über 75 Jahre leben und damit mittelfristitig Bewohner- und/ oder Eigentümerwechsel anstehen.

  • Wecken Sie Interesse und schaffen Sie Anreize für den Kauf und Umbau von Bestandsimmobilien.

  • Sorgen Sie für ein ausgeglichenes Angebot von Bauland für Neubau und Bestandsimmoblien.


Beispiele und Instrumente finden Sie auf diesen Seiten



BERICHTE AUS DER PRAXIS

Sinkende Einnahmen und Investitionszwang – Kommunen zwischen Baum und Borke
Bernd Düsterdiek, Referatsleiter im Dezernat Umwelt und Städtebau beim Deutschen Städte- und Gemeindebund

In erster Linie haben Eigenheim-Besitzer unter dem schon begonnenen Wertverfall von Immobilien in ländlichen Kommunen zu leiden – und in zweiter Linie kommen dann gleich die Kommunen selbst. Durch Wegzug sinken Steuereinnahmen. Gleichzeitig müssen zeit- und kostenintensive Maßnahmen ergriffen werden, um einer Verödung zu begegnen. mehr



Wohn-Immobilien abseits der Zentren: stabile Mauern aber bröckelnde Werte
Jürgen-Michael Schick, Vizepräsident der Maklerorganisation Immobilienverband Deutschland (IVD)

Das eigene Häuschen im Grünen galt den Deutschen bislang als erstrebenswerter Hort der Stabilität – zum einen, was die Langlebigkeit der Bausubstanz betrifft, zum anderen was die Wertentwicklung angeht. Diese einst gültige Regel ist in Zeiten der demografischen Umbrüche hinfällig. „Weniger Bürger" bedeutet „weniger Nachfrage" - und die wachsende Zahl der älteren Menschen zieht es aus den ländlichen Räumen in die Zentren. Die Konsequenz: Die Mauern der Eigenheime bleiben zwar stabil – doch ihr Wert bröckelt. mehr

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