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Cuxhavener WohnLotsen

 

ZIEL

Wie kann die Wieder- und Weiternutzung des Einfamilienhausbestandes ermöglicht werden?
Die Cuxhavener WohnLotsen sollen zentraler Anlaufpunkt für Nachfrager und auch Anbieter von Bestands-Wohnimmobilien sein. Ziel ist die Schaffung eines niedrigschwelligen, neutralen Unterstützungs- und Beratungsangebotes zum Wohnen im Bestand. Im Fokus des Projektes stehen die „Goldenen Hochzeitsgebiete" – Einfamilienhausgebiete aus den 1950er bis 70er Jahren, die mittelfristig durch den demografischen Wandel von hohen Leerstandsquoten betroffen sind.


ERFOLG

Transparenz im Bestandsimmobilienmarkt


Im Rahmen des Forschungsprojektes Cuxhavener WohnLotsen hat die Stadt Cuxhaven gemeinsam mit externen Gutachtern Entwicklungen und Trends am Wohnungsmarkt untersucht, hinterfragt und prognostiziert und damit eine fundierte Basis für künftiges Handeln geschaffen.
Die Cuxhavener Kommunalpolitik weiß, wo sich die demografisch bedingten Eigentümerwechsel und Hausverkäufe konzentrieren und kann dementsprechend Maßnahmen ergreifen.

Analyseergebnis für Cuxhaven:

63% des Einfamilienhaus-Bestandes werden bis 2030 je einmal freigesetzt

= Mindestens 5700 Objekte

= durchschnittlich 249 p.a.

Das sind ca. 50 Häuser mehr pro Jahr als bisher (1996 – 2008 ca. 200 Hausverkäufe p.a.).



Aktuelle und künftige Entwicklungstrends:

  • Leerstände werden immer auffälliger


  • bis 2014 ist eine kontinuierlich strake Zunahme der Freisetzung zu erwarten


  • räumliche Konzentration der demografisch bedingten Leerstände


  • Partizipative Entwicklung von Aktivierungsstrategien
    Wohn-Lotsen

    Handlungsansätze für die Aktivierung neuer Nutzer für den vorhandenen Einfamilienhaus-Bestand:

    1.Bisherige Bewohner halten
  • Bewohner länger in ihren Häusern halten
  • Abwanderung abmildern
  • 2.Neue Bewohner gewinnen
  • Eigentumsbildung fördern
  • Zuzug erleichtern

  • Wie?
    Durch aufsuchende Beratung mit passgenauer Zielgruppenansprache.

    Aufgabenfelder:
  • Imagearbeit und aktives Marketing für die Bestandimmobilie

    (Hemmnisse abbauen und Anpassungsfähigkeit und Vorzüge von Bestandsimmobilien aufzeigen)

  • allgemeine Information „rund um die Alt-Immobilie"
  • Vermittlung zwischen den beteiligten Akteuren

    (z.B. Kommune, Bündnis für Familie, Kreditinstitute, Verbraucherzentrale, Immobilienwirtschaft, Architektenkammer, (potentiellen) Eigentümern etc.)

  • Erfahrungsaustausch ermöglichen z.B. durch Initiierung und Organisation eines Alt-Bauherren-Stammtisches
  • stärkere Vernetzung und Kooperation der bestehenden Dienstleistungs- und Beratungsangebote

  • favorisiertes Trägermodell
    Verein

    Finanzierungskonzept

    In der Diskussion: Finanzierung aus den Beiträgen der interessierten Akteure rund um die Bestandsimmobilie sowie Spenden, Mitgliedsbeiträge und eine Anschubfinanzierung durch Landes- oder Bundesmittel.

    Weitere Produktideen zur Aktivierung von Alt-Immobilien:
  • Objektübersicht (gesamtstädtisches Immobilien-Internetplateau)
  • Altbau-Mobil (organisierte Bustouren zu verschiedenen Objekten – „Musterhäuser-Verkaufstour: altbau-to-go", Information zu Umbaumöglichkeiten (z.B. barrierefreier Umbau, energetische Sanierung)
  • Service aus einer Hand (Kooperation der Dienstleister)



  • VORGEHEN

    Ausgangsanalyse / Analyse-Innovationen:
    4 Analyse-Bausteine
  • Verknüpfung von demografischen Daten und räumlichen Strukturen (EW-GIS-Stadtstrukturtypenverknüpfung als Grundlage für Binnenwanderungsanalyse und Kleinräumige Bevölkerungsprognose)
  • Betrachtung der Umzugsmotive in der Vergangenheit
  • Auswertung Kaufpreissammlung
  • Grundsteuerdatenauswertung

  • Analysefragen:
  • In welchem Umfang werden künftig Einfamilienhäuser freigesetzt?
  • Gibt es örtliche Schwerpunkte dieser „Häuserpotentiale"?
  • Wie wird sich die Einfamilienhaus-Nachfrage künftig entwickeln?
  • Welche Zielgruppen müssen die WohnLotsen ansprechen?

  • Konzeptentwicklung des Cuxhavener Wohn-Lotsen-Projekts:
    Die Konzeptentwicklung erfolgte unter breiter öffentlicher Beteiligung (Informationsveranstaltungen und Arbeitsgruppen mit Akteuren aus den Bereichen Wirtschaftsverbände, Energieversorger, Wohnungs- und Grundeigentümerverein, Kreditwirtschaft, Makler, Architekten, Siedlungsgesellschaft und VHS).
    Folgende Aspekte wurden diskutiert:
    1.Zielsetzung der Bestandsinitiative
    2.Aufgabenspektrum des WohnLotsen
    3.Einbindung in die bestehenden privatwirtschaftlichen Geschäftsfelder
    4.Zielgruppen-Akquisition
    5.Bedarfsklärung (Wohnbedürfnissen, Bedarf an Wohnstandortberatung (Lage, Siedlungstyp, Infrastruktur, Preissegmente)
    6.Trägerform/Organisationsstruktur

    Über Imagearbeit und ein aktives Marketing sowie Informationsangebote und zielgruppengerechte Ansprache sollen Alternativen zum Neubau aufzeigt werden.


    WEITERE INFORMATIONEN

    weitere Informationen:
    • Projektbeschreibung hier
    • Präsentation auf der 6. Zukunftswerkstatt "Flächenverbrauch in der Metropolregion Hamburg", 16.05.2009


    • Projektdokumentation und Flyer hier
    • Informationen zum ExWoSt-Forschungsvorhaben hier



    Ansprechpartner:

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