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INNENENTWICKLUNG - EIN GEBOT DER STUNDE


„Das Bauen auf der „grünen Wiese" ist immer noch die bevorzugte Wohnform, „weil günstiger". Dass die Bauherren ihre Wunschvorstellungen für wenig Geld realisieren können, geht aber nur, weil die Kosten für Infrastruktureinrichtungen auf die Allgemeinheit abgewälzt werden.

Auch in den Reihen der kommunalen Entscheidungsträger ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten, denn die Frage der vierten Fruchtfolge ist weiterhin Gegenstand in den Bauausschüssen der Gemeinden.

Das Thema Innenentwicklung ist aktuell. Klimawandel und Bodenverlust für die Landwirtschaft sind täglich in der Presse zu lesen und zu hören. Sparsamer Umgang mit der Ressource Fläche ist ein Lösungsansatz - Innenentwicklung ein Weg der Umsetzung in die Praxis.

Auch wenn uns Amerikas Immobilienkrise heute nicht getroffen hat, muss uns klar werden, dass wir uns sukzessive die gleichen Probleme heranziehen. Hier können wir nur gegensteuern, indem wir den Immobilienbestand nutzen und weiterentwickeln.
Innenentwicklung ist aufgrund der endlichen Verfügbarkeit der Fläche, aufgrund der demografischen Veränderungen, aus Kostengesichtspunkten und aufgrund des Immobilienwerterhalts ein Gebot der Stunde. Wir müssen die Ressourcen bündeln und wieder nutzen.

Wir dürfen Innenentwicklung aber nicht nur auf die ökologischen Aspekte reduzieren, wie in der Vergangenheit vielfach diskutiert und kommuniziert. Wir müssen ganz klar die ökonomischen Zusammenhänge darstellen. Die wirtschaftliche Relevanz und Notwendigkeit aber auch die Vorteile einer vorrangigen Innenentwicklung müssen sichtbar werden.

Unter dem Motto „Mittendrin ist in!" wollen wir, die Leitprojekt-AG der Metropolregion Ham-burg „Bewusstseinswandel im Flächenverbrauch", den Wandel von Außen- zu Innenentwicklung einleiten und vorantreiben.

Es geht uns nicht, wie im Landesentwicklungsplan festgehalten, darum, wie viel Wachstum richtig ist. Es geht auch nicht um Stillstand. Vielmehr wollen wir uns der besonderen, neuen Herausforderung stellen, das Wachstum der Metropolregion mit Flächensparen zu vereinbaren.

Der Kern der Botschaft ist: Wir wollen eine wachsende Metropolregion, die Arbeitsplätze schafft und Flächen für Siedlungsentwicklung bereitstellt bei einem gleichzeitigen sparsamen Umgang mit dem Gut Fläche.
Wir hoffen Ihnen Argumente mit auf den Weg zu geben, damit Sie in Ihrer Gemeinde aktiv werden können."

Georg Gorrissen
auf der Themenwerkstatt in Bad Bevensen am 04.07.2008,

Vorsitzender LP-AG Bewusstseinswandel im
Flächenverbrauch („AG Fläche") 2001 – Juli 2008

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