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Dorfentwicklung - Wallmerod

 
ZIEL



Unter dem Motto „Weniger ist Mehr" soll weniger grüne Wiese mehr Leben ins Dorf bringen.


Die Verbandgemeinde Wallmerod will dadurch sowohl die Ortskerne beleben als auch Flächen und Folgekosten sparen. Dazu zeigt sie gute Beispiele auf (Wettbewerb) und schafft finanzielle Anreize für den Erwerb von Gebäuden, Sanierung, Umbau sowie für Abriss und Neubau innerhalb der Ortskerne.



DER WALLMERODER WEG - 3 AKTIONSMODULE

1) Verantwortliche Kommunalpolitik mitnehmen!

In der Verbandsgemeinde Wallmerod gibt es 21 Ortgemeinden mit 21 „Fürsten" und 230 Damen und Herren in den Räten. Es ist notwendig der Kommunalpolitik klar zu machen, dass die Flächennutzungsplanung kein „Wunschkonzert" ist. Die Verbandsgemeinde hat auf eine bedarfs– (nicht wunsch ) orientierte Flächennutzungsplanung und somit auf eine restriktive Baulandausweisung gedrängt. „Wir wollen weniger Fläche in Anspruch nehmen und keinen m² mehr an Neubaugebieten sowie keinen m² mehr an Gewerbegebieten ausweisen."
Diesen Ansatz umzusetzen, bedeutet Überzeugungsarbeit in den Gremien zu leisten und ein Problembewusstsein zu schaffen. Konkret heißt das viele „Kämpfe" und viele Überzeugungsrunden durchzustehen und sich der Diskussion zu stellen.




Für diese Überzeugungsarbeit benötigt man harte Daten und Fakten. Es muss nicht nur emotional, sondern vor allem rational gute Gründe für eine restriktive Baulandausweisung und Förderung der Ortsentwicklung geben. Eine akribische Bestandsaufnahme ist unumgänglich.




2) Werbung und Marketing

Wallmerod macht Appetit auf das Leben in der Dorfmitte
Acht erfahrene Büros für Dorfhaus-Architektur haben 2004 in einem Ideenwettbewerb zeitgemäße, zukunftsorientierte Architekturkonzepte für zehn ausgewählte Anwesen im Ortskern erarbeitet. Anhand dieser konkreten Planungsbeispiele werden Lösungen zur Reaktivierung von Ortskernen aufgezeigt und Nutzungsalternativen vorgestellt. Im Wettbewerb war das Gesamtkonzept, d. h. die Verbindung des Einzelobjektes mit dem Dorfkern besonders wichtig.

Wettbewerbsbeiträge Architekt Patrick Weyand




Wohnhauserweiterung durch Ergänzungsbau
(Bestand oben, Entwurf unten)

Umnutzung eines Bauernhofes zum Seniorenwohnhaus
(Bestand oben, Entwurf unten)









Ein Signal für Wohnungssuchende setzen: „Wohnen in der Mitte lohnt sich!"

Mit Unterstützung einer Marketingagentur wirbt die Kommune professionell für das Leben im Dorf. Im Rhein-Main Gebiet wurde eine Anzeigenkampagne gestartet.


3) Aktions- und Förderplan

Verschiedene finanzielle Anreize sollen die Hemmschwelle, in den Bestand zu investieren, senken und den Bau oder Erwerb von Gebäuden innerhalb der Ortskerne fördern.

Fördermaßnahmen sind:

  • "Die Dorfbörse"
    Eine Objektdatenbank im Internet bietet die Möglichkeit, Immobilien im Fördergebiet kostenfrei auf www.dorfboerse.de zu vermarkten.


  • „Eigenheimzulage"
    Gefördert wird der Erwerb und die Sanierung alter Bausubstanz, der Abriss alter Gebäude und Neubau an gleicher Stelle sowie die Bebauung von Baulücken.
    Förderung heißt Zinszuschuss. Auf die Dauer von 5 Jahren werden auf maximal 50.000 € effektiv bestehender Darlehensverbindlichkeiten 2 Prozent Zinsen übernommen.
    Die Förderung ist mit einem Minimum an Bürokratie verbunden. Bisher sind 51 Förderanträge bewilligt worden.


Weitere Anreizstrukturen:
  • Eine Erstberatung durch Architekten wird gefördert.


  • Banken bieten ein Sonderfinanzierungsprogramm an.




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