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Folgekostenrechner für Kommunen

 

WAS IST DAS?

Der Folgekostenrechner gibt künftig Kommunen die Möglichkeit, die Folgekosten bauleitplanerischer Entscheidungen grob abzuschätzen. Unter Folgekosten sind dabei soziale und technische Infrastrukturen zu verstehen. Der Folgekostenrechner wurde im Rahmen des REFINA Forschungsprojekts „Kostentransparenz" durch das Büro Gertz Gutsche Rümenapp in Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg entwickelt.


In einem ersten Schritt steht seit Januar 2009 ein Rechner zur Abschätzung der Folgekosten von Baugebieten im Bereich der technischen Infrastruktur zur Verfügung. Der Folgekostenrechner wird in zwei Varianten zur Verfügung gestellt. Eine vereinfachte Variante kann online verwendet werden. Eine detaillierte Version steht zum kostenlosen Download bereit und läuft auf Basis von Microsoft Excel.


WIE GEHT DAS?

Der Folgekostenrechner steht unter www.folgekostenrechner.was-kostet-mein-baugebiet.de zur Verfügung. Für potentielle Bauflächen können verschiedene Bebauungsszenarien durchgespielt werden.

Für eine erste Abschätzung werden nur wenige Parameter benötigt, nämlich:

  • die Größe der potentiellen Baufläche

  • deren Lage in Bezug auf die bisherige Bebauung

  • die geplante Flächenaufteilungen bei der Bebauung sowie

  • die angedachte Bebauungsdichte (alternativ: die Anzahl der geplanten Wohnungen)



  • Auf Basis dieser Angaben ermittelt der Folgekostenrechner eine grobe Schätzung der Folgekosten für den Bereich der technischen Infrastruktur. Dabei greift er auf ein Set von Mengen- und Kostenkennwerten zurück, die aus empirisch untersuchten Baugebieten gewonnen wurden. Sofern der Nutzer genauere Angaben oder Kostenkennwerte hat, können diese in die Berechnung mit einbezogen werden.

    Das Programm stellt eine Reihe unterschiedlicher Auswertungsmöglichkeiten zur Verfügung. So kann sich der Nutzer die Kosten einzelner Szenarien im Zeitverlauf und (je nach Wunsch) differenziert nach Infrastrukturnetz, Kostenphase oder Kostenträger anzeigen lassen. Darüber hinaus können verschiedene Planungs-szenarien vergleichend gegenüber gestellt werden. Die Ergebnisse lassen sich speichern, ausdrucken, in separate Excel-Dateien exportieren und in eigene Präsentationen (z.B. PowerPoint) integrieren.


    WAS BRINGT DAS?

    Der Kostenrechner ermöglicht eine Grobschätzung des Umfangs der Folgekosten von Baugebieten. Diese kann eine genauere Kostenplanung im Zuge der Detailplanung nicht ersetzen. Sie ermöglicht aber eine schnelle und umfassende Grobbewertung unterschiedlicher Planungsalternativen in einer Gemeinde oder Region. Insbesondere in der Phase kommunaler Grundsatzentscheidungen über die zukünftige Siedlungsentwicklung sind solche Grobabschätzungen für die Verwaltung und die Politik gleichermaßen wichtig.


    AUFWAND - NUTZEN

    Anwenderfreundlichkeit wird groß geschrieben. Einfach und schnell (20 min) können Szenarien berechnet werden und präsentationstaugliche Grafiken erstellt werden.
    Das entwickelte „Rechnermodell" vereinfacht die Auseinandersetzung mit komplexen Kostenbetrachtungen erheblich. Durchschnittswerte helfen, wenn keine konkreten Kosten bekannt sind. Verschiedene Parameter ermöglichen dennoch individuelle Berechnungen. Darüber hinaus schafft der Folgekostenrechner eine Vergleichbarkeit verschiedener Alternativen.


    GUTE BEISPIELE AUS DER PRAXIS

    Folgekostenrechner

    Andere Rechnermodelle
    • REFINA FIN.30
      Entwicklung eines kostenorientierten Umlageverfahrens für die wahren Kosten der Flächenentwicklung

    • REFINA Lean²
      Entwicklung eines praxistauglichen Instrumentariums zur Erfassung der fiskalischen Auswirkungen lokaler Siedlungsentwicklung

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