Sprungziele
Aktuelles

Stadtverwaltung Bad Bramstedt

Bleeck 17-19
24576 Bad Bramstedt

04192-506-0
04192-506-60
zentrale@bad-bramstedt.de

Mo, Di, Fr
08 - 12 Uhr
Do
08 - 12 Uhr und
14 - 18 Uhr
sowie außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung.
language

Stadtplan
Seiteninhalt

Bebauungsplan

 
WAS IST DAS?

Der Bebauungsplan ist die zweite Stufe der Bauleitplanung. Er ist das Instrument zur Sicherung der Qualität städtebaulicher Entwicklung. Damit kann er zu qualitativer Innenentwicklung genutzt werden.


WIE GEHT DAS?

Das Aufstellungsverfahren von Bebauungsplänen ist im Baugesetzbuch (BauGB) geregelt. Für einen Bebauungsplans der Innenentwicklung ist seit Dezember 2006 ein vereinfachtes Verfahren nach § 13a BauGB möglich.


WAS BRINGT DAS?


Durch einen Bebauungsplan können höhere Anforderungen an die Baumaßnahmen im Innenbereich gestellt werden. Dadurch kann einerseits eine Beeinträchtigung des Ortbildes verhindert werden. Mit der Aufstellung eines Bebauungsplans kann andererseits die Qualität der baulichen Entwicklung erheblich gesteigert werden. Durch neue Impulse der Innentwicklung kann es zu einer Aufwertung des Bestandes kommen.
Innenentwicklung und Nachverdichtung können aber auch negative Folgen haben. So kann beispielsweise eine Bebauung in zweiter Reihe einen Wohnqualitätsverlust für die bisherigen Anwohner bedeuten. Das muss und kann der B-Plan abwägen.
Bei notwendigen Neuausweisungen kann der B-Plan durch entsprechende Vorgaben zur Dichte die Neuinanspruchnahme begrenzen. Wichtig ist, dass B-Pläne immer nur nach dem nachgewiesenen Bedarf aufgestellt werden, um Folgekosten für Kommunen und Wertverluste im Bauland zu minimieren.




AUFWAND - NUTZEN

Der Aufwand zur Aufstellung eines Bebauungsplans ist relativ hoch, auch müssen Änderungen im Bebauungsplan die gleichen Mechanismen durchlaufen wie bei der Neuaufstellung. Allerdings gibt es durch den neuen § 13a des Baugesetzbuchs nun die Möglichkeit das Verfahren für den Innenbereich zu beschleunigen.

Das Aufstellen von Bebauungsplänen für den Innenbereich lohnt sich, da sie der Kommune eine höhere Einflussnahme auf die Bautätigkeit bietet als § 34 BauGB: So können ganz konkrete Vorgaben zu einer qualitätsvollen Innenentwicklung getroffen werden. Dies kann dazu beitragen, auch die Akzeptanz der Innenentwicklung bei den Einwohnern der Gemeinde zu steigern.


WEITERE INFORMATIONEN

Dokumentation zum REFINA Workshop „Potentiale und Chancen der Innenentwicklung“ (Download)

Unterkünfte suchen und buchen

An-/Abreise
Reisende