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Improvement-Districts

 
WAS IST DAS?

Improvement-Districts sind eine neue Formen der Eigentümerkooperation, die eine eigentümerorganisierte und -finanzierte Aufwertung von reinen und allgemeinen Wohngebieten (Housing Improvment District / HID) oder Mischgebieten (Neighbourhood Improvement Districts / NID) ermöglichen. HID und NID sind als Weiterentwicklung der BID (Business Improvment Districts) zu verstehen - eine Übertragung des Konzeptes in das Themenfeld Wohnen. Über Housing und Neighbourhood Improvement Districts können Kommunen privatwirtschaftliche Partner für die Aufgabe der Bestands- und Innenentwicklung gewinnen, indem das Engagement einzelner Grundstückseigentümer anerkannt und finanziell auf eine breitere Basis gestellt wird.

"Improvement Districts" oder "Innovationsbereiche" (§171f BauGB) sind Gebiete, die aufgrund privater Initiative und unter Beteiligung der Betroffenen vor Ort von den Gemeinden rechtlich festgelegt werden, damit die Grundeigentümer mit eigenen finanziellen Mitteln und in eigener Verantwortung Maßnahmen zur Verbesserung der Situation im Quartier durchführen können. Hierzu wird in vielen Modellen ein Aufgabenträger beauftragt, der mit den Grundeigentümern und den Nutzern im Quartier ebenso kooperiert wie mit den städtischen Dienststellen. Finanziert werden die "Improvement Districts" durch eine Abgabe, die von der Gemeinde bei allen Grundeigentümern im Gebiet eingezogen wird.

"Improvement Districts" oder "Innovationsbereiche" können als eine neue Form von Public-Private-Partnership in der Stadtentwicklung charakterisiert werden.


WIE GEHTS DAS?

"Improvement Districts" befinden sich in Deutschland noch in der Entwicklung. Die derzeit bekannteste und in mehreren Bundesländern bereits in der Umsetzung bzw. Diskussion befindliche Form sind die Business Improvement Districts (BID) zur Aufwertung von Geschäftsstraßen und Einkaufsgebieten.
Noch neu in der bundesdeutschen Diskussion sind die Housing oder Neighbourhood Improvement Districts (HID, NID) oder "Innovationsquartiere" für Wohngebiete und gemischt genutzte Quartiere.


WAS BRINGT DAS?

Hoheitliche Instrumente werden eingesetzt, um private Initiative und Engagement z.B. zur Qualitätsverbesserung des räumlichen Umfeldes zu unterstützen. Gleichzeitig hilft das Instrument dabei, die Aktivitäten der privaten Akteure und öffentlichen Träger in den Gebieten besser zu koordinieren.
Einen Beitrag zur Innenentwicklung leisten die „Improvement Districs" indem sie die Qualität von Zentren und innerörtlichen Quartieren verbessern.


AUFWAND - NUTZEN

Die Eigentümer bringen unterschiedliche Ressourcen in den Entwicklungsprozess ein. Die Erfolge sind nur teilweise deutlich sichtbar, wie z.B. städtebauliche Veränderungen. Weniger gut messbar ist die Stärkung der Eigenverantwortung. Dies macht sich aber langfristig bezahlt.


GUTE BEISPIELE AUS DER PRAXIS

HID / NID in der Praxis
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat in 2007 als erstes Bundesland eine gesetzliche Grundlage für die Schaffung von "Innovationsquartieren" (HID und NID) geschaffen, die zum 1. Dezember 2007 in Kraft getreten ist.

Forschungsprojekt Urban Improvement Districts der HafenCity Universität Hamburg allgemeine Informationen
www.urban-improvement-districts.de

Vortrag „Neue Partnerschaften für Wohnquartiere - Housing/Neighbourhood Improvement Districts"
Download hier...

In Niedersachsen und Schleswig-Holstein wurden bisher keine gesetzlichen Grundlagen für HID und NID geschaffen.


BID in der Praxis
  • „BID Neuer Wall" in Hamburg www.bid-neuerwall.de
  • PACT Flensburg (BID in Flensburg) www.pact-flensburg.de
  • Das Land Niedersachsen hat sich bewusst entschieden, das BID-Konzept nicht auf eine gesetzliche Grundlage zu stellen, sondern setzt auf das Prinzip der Freiwilligkeit. Anreize soll QiN - Quartiersinitiative Niedersachsen zur "Belebung der Innenstädte" schaffen. Für die Förderung von Modellprojekten wurden 1 Mio. Euro bereitgestellt. www.qin-niedersachsen.de

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