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Die Kläranlage - Co-Substrat-Annahme

Mit Co-Fermentation meint man die Mitbehandlung von faulfähigen Stoffen in der Faulung der Kläranlage.
In der Co-Substratannahme werden externen Stoffe angenommen.
Das Thema Co-Fermentation auf Kläranlagen wird heute aufgrund steigender Energiepreise zunehmend diskutiert.
Das Thema gewinnt dadurch Brisanz, dass Speisereste seit dem 31.10.2006 aufgrund von veränderten Rechtsbestimmungen der EU nicht mehr als Futtermittel in der Schweinemast eingesetzt werden dürfen.
In Deutschland fallen pro Jahr ca. 2,7 Mio. t dieses Materials (nur Speisereste und Fett, daher keine Vernichtung von Nahrungsmittel wie in Biogasanlagen) an. Damit sind alternative Entsorgungswege zu beschreiten, wobei die Verwertung Vorrang vor der Beseitigung hat (Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz). 

Die Tendenz organische ("fäulnisfähige") Stoffe in kommunalen Kläranlagen mitzubehandeln, nimmt allein aus ökonomischem Interesse zu. Daneben kann die Mitbehandlung einen Beitrag zur Minderung der CO2-Emissionen und zur Senkung von Treibhausgasemissionen leisten. 

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) begrüßt die Grundidee, die Faulbehälter auf Kläranlagen für die Vergärung biogener Abfälle zu nutzen, um ökologisch und ökonomisch optimierte Verfahrenskombinationen zu ermöglichen.Die zu entsorgende Klärschlammmenge steigt durch den weitgehenden Stoffumsatz in Methan durch die Fremdschlammmenge kaum. 

Durch die Mitbehandlung von Fremdschlämmen ergeben sich für die Kläranlage Bad Bramstedt eine Reihe von Vorteilen:
- Es tritt eine erhöhte, energetisch nutzbare Faulgasproduktion ein. Ziel ist es, die Kläranlage energieautark zu betreiben.
Damit gehen geringere Betriebskosten und eine Stabilisierung der Gebühren einher. 

Die Co-Substratannahme wurde im Rahmen der Baumaßnahme "Faulung" 2008 errichtet.


Faulbehälter mit Treppenturm
Co-Substratannahme - dahinter Faulbehälter


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